Finde deine Reflexionsroutine
Hast du manchmal das Gefühl, dass die Wochen einfach so an dir vorbeirauschen?
Dass du viel machst, aber nie so richtig weißt, ob du auch wirklich vorankommst?
Genau hier setzt eine persönliche Reflexionsroutine an.
Selbstreflexion ist kein Luxus, sondern ein echtes Werkzeug für Veränderung.
Unser Gehirn ist neuroplastisch. Das bedeutet, dass es zu jeder Zeit in der Lage ist, sich weiterzuentwickeln, neue Verbindungen zu knüpfen und Muster zu verändern.
Aber, und das ist entscheidend, es verändert nur das, was wir uns auch bewusst machen.
Wenn du anfängst, regelmäßig innezuhalten und zu reflektieren, fängst du an, mit Intention zu handeln statt aus Gewohnheit. Das ist der Unterschied zwischen einem Leben, das passiert, und einem Leben, das du aktiv gestaltest.
Ich teile gerne meine persönliche Wochenreflexionsroutine mit dir, weil ich weiß, wie viel sie mir gibt. Nicht als Vorbild, das du eins zu eins kopieren sollst, sondern als Inspiration, aus der du dein eigenes System entwickeln kannst.
Meine Wochenreflexion
Am Anfang schaue ich auf meine Monatsziele und frage mich, welche davon diese Woche relevant sind. Welche einzelnen Schritte kann ich konkret unternehmen? Daraus leite ich 4-6 Ziele für die Woche ab. So landet das Große im Kleinen, und der Alltag bekommt eine Richtung.
Dann blicke ich auf die vergangene Woche zurück. Ich frage mich, was gut gelaufen ist. Was darf ich bewusst feiern? Denn Erfolge zu sehen und anzuerkennen ist Nahrung für die Motivation.
Ich schaue aber auch, was nicht so gut gelaufen ist. Nicht um mich zu kritisieren, sondern mit der Frage wie ich es mir stattdessen gewünscht hätte. Was möchte ich daraus lernen?
Dann gibt es noch eine Frage, die mir momentan besonders wichtig ist. Wo war ich mutig? Ich arbeite gerade aktiv daran, meinen Selbstwert zu stärken und mutiger zu werden. Deshalb schaue ich bewusst hin, wo mir das schon gelungen ist.
Und zum Abschluss frage ich mich, was ich möchte bewusst aus dieser Woche mitnehmen möchte.
Anschließend schaue ich auf die kommende Woche. Was werde ich neu ausprobieren? Worauf freue ich mich schon?
Ein wichtiger Teil meiner Routine ist außerdem ein kleines Dankbarkeitstagebuch. Ein paar Zeilen darüber, wofür ich dankbar bin, verändern die Wahrnehmung auf eine stille, kraftvolle Art.
Für diese Routine nehme ich mir jede Woche ca. 30 Minuten Zeit.
Meine Routine ist nicht statisch, ich entwickle sie kontinuierlich weiter und versuche sie an die Themen anzupassen, die mich aktuell beschäftigen, z.B. mein Netzwerk, mein Einfluss, meine Entwicklung als Coachin.
Meine Tagesreflexion
Täglich schaue ich, welche meiner Wochenziele ich heute angehen kann. Und ich achte auf meinen persönlichen Dreiklang, den ich als meinen Wohlfühlzustand identifiziert habe.
Body, Mind, Soul.
Habe ich genug Bewegung?
Habe ich heute etwas Neues gelernt?
Bin ich in Verbindung mit mir und mit anderen Menschen?
Wenn dieser Dreiklang stimmt, fühle ich mich lebendig, geerdet und in Fluss.
Welches Tool passt zu dir?
Ich nutze aktuell "Ein guter Plan". Aber ein leeres Bullet Journal funktioniert genauso gut, wenn du gerne mit der Hand schreibst. Und auch KI kann eine wunderbare Reflexionspartnerin sein, zum Beispiel für ein strukturiertes Wochengespräch. Das Wichtigste ist nicht das Tool, sondern die Regelmäßigkeit.
Praktischer Tipp – Entwickle deine eigene Reflexionsroutine
Nimm dir jetzt einen Moment und beantworte diese drei Fragen für dich.
1. Was möchtest du reflektieren?
Welche Muster, Gewohnheiten oder Ziele möchtest du wöchentlich oder täglich im Blick behalten?
2. Welches Tool passt zu dir?
Ein Planer, ein Bullet Journal, eine App, ein KI-Gespräch oder ganz einfach ein leeres Heft?
3. Wann startest du das erste Mal?
Nicht irgendwann. Mach heute noch einen Termin mit dir selbst. Wann ist dein erster Reflexionsmoment?
Du brauchst kein perfektes System. Du brauchst deines.
Nur was du dir bewusst machst, kannst du verändern.
Möchtest du deine Reflexionsroutine gemeinsam entwickeln und dich professionell begleiten lassen? Schreibe mir eine Anfrage für ein kostenloses Erstgespräch.
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