Entwickle ein positives Selbstmitgefühl
Ich bin okay.
Diese Grundeinstellung lässt sich auch im Laufe des Lebens entwickeln. Ein positives Selbstwertgefühl lässt sich trainieren.
In diesem Artikel bekommst du konkrete Impulse und Tipps zur Stärkung deines Selbstwertes.
Mache dir dafür zu Beginn noch einmal bewusst, wie alt und tief deine Überzeugungen über dich selbst in dir verankert sind. Diese Veränderung braucht Zeit und viele "Gegenbeweise".
Zudem dauert es etwa 6 Wochen, bis gedankliche Veränderungen auch im Körper gespeichert werden.
Sei also geduldig mit dir selbst und bleibe dran. Es lohnt sich!
Deine Reise beginnt zunächst mit Selbstreflexion und Selbsterkenntnis.
Sich den eigenen Selbstwert und die Auswirkungen auf das eigene Leben bewusst zu machen und die eigenen inneren Programmierungen aufzudecken ist die Basis für die eigene Heilung.
Wie im vorherigen Artikel beschrieben gibt es dazu verschiedene Möglichkeiten der Selbstreflexion. Mache dir deine Antreiber und negativen Glaubenssätze bewusst und versuche zu ergründen, wo diese ihren Ursprung haben könnten.
Achtung! Sollte das für dich alleine zu schwierig oder bedrohlich sein, suche dir unbedingt Unterstützung in Form einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten.
Nachdem du dir bewusst gemacht hast, was alles da ist, versuche, dich selbst mit allen Facetten und Fehlern zu akzeptieren. Du bist so wie du bist, größtenteils erfolgte diese Prägung unbewusst in deiner frühen Kindheit. Du bist gut und liebenswert so wie du bist. Zusätzlich hast du mit deinem neuen Bewusstsein die Möglichkeit dein Selbstbild und deine Wahrnehmung der Welt und der Menschen um dich herum zu verändern.
Praktische Tipps
Zunächst kannst du auf deine eigenen Ressourcen schauen. Lade dir dazu zum Beispiel mein kostenloses Worksheet zur Ressourcenklarheit herunter.
Mache dir bewusst, wie reich dein Leben bereits ist an Erfahrungen und lieben Menschen.
Mache dir deine eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst.
Hole dir Feedback ein von Menschen, die dir nahe stehen und die du gerne hast. Oft unterscheiden sich unser Selbst- und unser Fremdbild erheblich.
Etabliere eine Routine, um deine Erfolgserlebnisse bewusst wahrzunehmen und sie dir immer wieder vor Augen zu führen.
So sammelst du Schritt für Schritt "Beweise" für deinen neuen, positiven Selbstwert.
Du kannst auch neue, positive Glaubenssätze formulieren und für dich etablieren.
Ein wichtiger Aspekt kann auch eine Dankbarkeitspraxis sein. Dankbar zu sein für das eigene Leben, den eigenen Körper und die Menschen um uns herum, gibt uns eine neue Perspektive auf unseren Wert. Dies kannst du als tägliche oder auch wöchentliche Routine etablieren und kurz inne halten und auf alles schauen, wofür du gerade dankbar bist.
Praktiziere unbedingt Selbstmitgefühl und werde deine eigene beste Freundin. Sich nicht länger selbst zu verurteilen, sondern bei Fehlern und schwierigen Situationen mit sich selbst mitfühlend sein zu können macht einen enormen Unterschied in der eigenen Gefühlswelt.
Verliebe dich in dich selbst. Du bist es wert geliebt zu werden, auch von dir selbst! Und ich spreche hier nicht von Arroganz, sondern von einem warmen, sicheren Gefühl der Liebe, dass immer in dir ist und dass du zu dir einladen darfst.
Dankbarkeit, Selbstmitgefühl und Selbstliebe lassen sich auch wunderbar mit Hilfe von geführten Meditationen trainieren. Finde hier deinen Weg.
Erlaube dir außerdem zu träumen! Gestalte dein Leben aktiv nach deinen Vorstellungen, es gehört dir. Gib dir selbst die Erlaubnis für das schönste Leben, dass du dir vorstellen kannst. Schaue dir dazu auch meinen Blogartikel zum Thema Vision an.
Integriere Spaß und Lebensfreude in deinen Alltag. Plane dafür bewusst Zeit ein.
All diese Anregungen können dir dabei helfen dein Selbstwertgefühl Schritt für Schritt zu stärken, sodass du irgendwann mit voller Überzeugung sagen kannst ICH BIN OKAY.
Quellenangaben und Buchtipps
So stärken Sie ihr Selbstwertgefühl, Stefanie Stahl
Trauma und Beziehungen, Verena König
Führung Wagen, Brené Brown
Verliebe dich in dich selbst. Du bist es wert geliebt zu werden, auch von dir selbst! Und ich spreche hier nicht von Arroganz, sondern von einem warmen, sicheren Gefühl der Liebe, dass immer in dir ist und dass du zu dir einladen darfst.
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